
konzerte19.05.12: Ardagger, Mostbirnhaus-Stadl 23.05.12: Wien, Stadtsaal 27.05.12: Linzfest, Ö1-Bühne 31.05.12: Berlin (D), Österreichisches Kulturforum 12.06.12: Wien, Theater am Spittelberg 17.06.12: St. Pölten, Ehemalige Synagoge 29.06.12: Irgendwo in der Wachau, Glatt & Verkehrt |
BioDie Strottern
Buenos Aires hat den Tango, Lissabon den Fado, Paris die Chansons. Wien hat das Wienerlied – als unverwechselbaren Ausdruck des Lebensgefühls in dieser Stadt. Das Wienerlied ist in einem Schmelztiegel von Nationen entstanden. Das macht es so reich an musikalischen Einflüssen. Die Texte erzählen vom Leben in der Großstadt, davon, wie die Bewohner dieser Stadt ihren Alltag bewältigen: Mit tiefgründigem Humor, Melancholie – und allerlei Betäubungsmitteln. Die Strottern vertonen Texte, die im Wien von heute entstehen – ihre eigenen und besonders gerne auch Texte des Wiener Dichters Peter Ahorner. In ihrer Musik verarbeiten Die Strottern neben der Wiener Tradition auch zeitgenössische Musiksprachen wie Jazz, Pop und Weltmusik. Wenn Die Strottern alte Wienerlieder singen, dann kommen diese in völlig neuem Gewand daher – entstaubt und vom kitschigen Lurch der Wiener Ansichtskarten-Idylle befreit. Der Name: “Die Strottern” leitet sich von dem Altwiener Ausdruck “Strotter” her, der für “Gauner, Landstreicher, Strauchdieb, Gelegenheitserwerb Suchende” steht. Im Wiener Mundartwörterbuch steht auch: “Die nach Verwertbarem suchen”. Und das machen die Strottern im mehr oder weniger reichen Wiener Liedschatz. Und wenn sie nichts finden, singen sie halt ihre eigenen Lieder. Auszeichnungen: Klemens Lendl
Gesang & Violine, geb. 1972 in Wien Wächst in leidenschaftlich musikalischem Elternhaus auf. Geigenunterricht ab dem 6. Lebensjahr. Beendet mit 16 Jahren die Ausbildung an der Geige und entscheidet sich für eine Sportlerkarriere. Spielt bis zum 25. Lebensjahr in Klosterneuburg Basketball, die letzten Jahre in der höchsten österreichischen Spielklasse. Ab 1990 Studium der Pädagogik und Musikwissenschaft. Ersatzbefriedigung Musikwissenschaft erweist sich als ungenügend, nimmt die Geige wieder in die Hand und beschäftigt sich autodidaktisch mit Jazz und Pop auf vier Saiten. Entdeckt das Wienerlied. Seit 2006 Sänger der „Hannes Löschel Stadtkapelle“, unter anderem als Interpret von Schubert-Liedern. Lebt in Klosterneuburg, verheiratet, vier Söhne (Stanislaus, Vinzenz, Julius und Jonathan). David Müller
Wächst in einem Haus voller Musikinstrumente auf. Komponiert seit frühester Kindheit und bringt sich so automatisch das Klavierspielen bei. Mit 6 Jahren erste Auftritte in der Familienband. Ab dem 7. Lebensjahr auf Wunsch der Eltern Geigenunterricht, nach fünf qualvollen Jahren haben diese ein Einsehen und das Instrument verschwindet. 1990 Beginn einer Klaviermacherlehre bei Bösendorfer in Wiener Neustadt. Erlernt während der Lehrzeit autodidaktisch Gitarre. Bis 2004 bei Bösendorfer als Konzerttechniker tätig. Gründet 1993 das Studio “Seniorenstube” in Klosterneuburg, wo auch alle Strottern-Produktionen entstehen. Lebt in Klosterneuburg, verheiratet, zwei Töchter (Ida und Alma). |
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